Neue Perspektiven in der Behandlung von chronischen Sehnenansatzschmerzen und anderen knochennahen Weichteilbeschwerden hat ein Verfahren eröffnett: die Stoßwellentherapie. Damit ist es möglich, chronische Achillessehnen bzw. Fersenschmerzen, einen Tennisarm oder eine Kalkschulter innerhalb kurzer Zeit dauerhaft zu beseitigen..

Sehnenansatzschmerzen sind weit verbreitet. So liegt z. B. bei einem Tennisarm ein äußerst schmerzhafter Reizzustand im Bereich der Unterarmstreckmuskeln an der Ellenbogen-Außenseite vor - dort, wo die Sehnen am Knochen verankert sind. Der Golferarm ist durch ein ähnliches Krankheitsbild gekennzeichnet, doch klagen Betroffene hier über Schmerzen an der Innenseite des Ellenbogens. Ursache ist meist eine mechanische Überlastung: Die starke Beanspruchung von Arm und Ellenbogen (oft infolge einer falschen Grifftechnik), etwa beim Tennis- oder Golfsport, aber auch andere, sich häufig wiederholende Bewegungen, z. B. Schraubenanziehen oder das Bedienen der Computertastatur, sind typische Auslöser für Sehnenansatzschmerzen am Ellenbogen. Auch andere stark beanspruchte Körperpartien, an denen Sehnen in den Knochen einstrahlen, können von entzündlichen Prozessen betroffen sein, etwa die Schulter (Kalkschulter, Sehnenansatzreizung), Hüfte (im Leistenbereich oder seitlich), das Kniegelenk (seitlich oder an der Kniescheibenspitze) oder die Ferse (Achillessehne, Fersensporn). Im akuten Stadium verursachen sie meist starke, mitunter ausstrahlende Schmerzen, wobei der Druckschmerz im betroffenen Sehnenansatzbereich in der Regel der entscheidende Hinweis für die Diagnose ist.

Stoßwellentherapie - schonende Alternative zur OP Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten werden Stoßwellen in der Medizin erfolgreich zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. So hat die Stoßwellentherapie vor allem in der Urologie inzwischen einen Großteil der operativen Eingriffe ersetzt und ist heute die Therapie der Wahl zur schonenden Zertrümmerung von Nieren- und Harnleitersteinen. Seit Ende der 1980er Jahre kommt das Verfahren auch in der Orthopädie zum Einsatz: bei schlecht heilenden Knochenbrüchen

Sehnenansatzschmerzen mit oder ohne Verkalkung

Tennis- und Golferarm

Kalkschulter

Hüfte (Leiste oder seitlich)

Kniegelenk (seitlich oder Kniescheibenspitze)

Achillessehne, Fersensporn

leider keine Kassenleistung